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So setzen Sie Android-Standard-Apps auf die Black- bzw. Whitelist

Standard-Apps, wie die Kontakte-App, die Downloads-App, Eigene Dateien oder Google Chrome werden automatisch auf die Geräte der Nutzer gepusht. Dies gilt sowohl für Geräte mit Arbeitsprofil als auch für komplett verwaltete Geräte. Wenn Sie die Verwendung dieser Apps unbinden möchten, können Sie sie auf eine Blacklist setzen. 

Verwenden Sie den Kiosk-Modus für komplett verwaltete Android-Geräte? Möchten Sie Ihren Nutzern Standard-Apps zur Verfügung stellen, können Sie eine Whitelist für diese Apps erstellen.

Ziel

Mit Hilfe einer Policy können Standard-Apps auf die Black- bzw. Whitelist gesetzt werden. Wie Sie eine solche Policy einrichten zeigen wir Ihnen in diesem How-To.

Umsetzung

  • Wählen Sie Control Panel→ Policies in der Managementkonsole. Klicken Sie auf das Pluszeichen, um eine neue Policy zu erstellen.
  • Wählen Sie Android Enterprise Policies als Policy aus, die Sie hinzufügen möchten.

Hinweis für komplett verwaltete Geräte ohne Kiosk-Modus! Die Einstellungen-App kann nicht auf die Black- bzw. Whitelist gesetzt werden. Möchten Sie die Nutzung diese App unterbinden, verwenden Sie bitte den Kiosk-Modus.

Anwendungsbeispiel für die Blacklist

Anwendungsbeispiel für die Whitelist

Anwendungsbeispiel für die Blacklist

Für den Nutzer wurde ein Arbeitsprofil erstellt. Neben der Cortado-App wurde dem Nutzer die Word-App zugewiesen. Alle anderen Apps sind Teil des Arbeitsprofis und wurden automatisch auf das Gerät gepusht. Wenn Sie beispielsweise nicht möchten, dass die Chrome-App Teil des Arbeitsprofiles ist, können Sie diese auf die Blacklist setzen.

  • Im Reiter General unter Black- and Whitelisting können Sie app identifier von Apps hinzufügen, die Sie verbieten möchten.
  • Sie finden den app identifier für Chrome im Play Store, in der Adresszeile des Browsers. 
  • Rufen Sie die App im Play Store auf und kopieren Sie den Text hinter id= in die Zwischenablage (Pfeil im Bild).

  • Tragen Sie den app identifier für die Chrome-App in das Feld Blacklisted apps identifiers ein (Pfeil im Bild).

Weisen Sie die neue Policy den Nutzern anschließend zu:

  • Wählen Sie dazu die entsprechende Policy aus und klicken Sie auf Assign.
  • Wählen Sie nun die Nutzer, Gruppen oder Geräte aus, denen Sie diese Policy zuweisen möchten.

Die Chrome-App wird daraufhin aus dem Arbeitsprofil des Nutzers entfernt (linkes Bild). Eine Liste der nicht erlaubten Apps findet der Nutzer in der Cortado-App unter Richtlinien (Pfeil im rechten Bild).

Anwendungsbeispiel für die Whitelist

Für den Nutzer wurde auf einem komplett verwalteten Gerät der Kiosk-Modus eingerichtet. Dabei wurde dem Nutzer neben der Cortado-App, die App Word zur Verfügung gestellt (siehe Bild). Mit Hilfe einer Whitelist können Sie dem Nutzer jetzt beispielsweise die Telefon- und die Kontakte-App zur Verfügung stellen.

  • Gehen Sie zunächst vor, wie oben beschrieben.
  • Im Reiter General unter Black- and Whitelisting können Sie app identifier von Apps hinzufügen, die Sie erlauben möchten.
  • Die app identifier finden Sie in der Regel im Google Play Store (siehe oben). Das ist jedoch nicht immer so. Samsung-Geräte haben beispielsweise ihre eigenen System-Apps. Mit Hilfe der App Package Name Viewer können Sie die app identifier in einem solch speziellen Fall herausfinden. Installieren Sie die o. g. App dafür auf dem Gerät, für das Sie die app identifier herausfinden möchten (Beispiel im Bild).

  • Tragen Sie die app identifier für die Apps, die Sie auf die Whitelist setzen möchten in das Feld Whitelisted apps identifiers ein (Pfeil im Bild).

Weisen Sie die neue Policy den Nutzern anschließend zu:

  • Wählen Sie dazu die entsprechende Policy aus und klicken Sie auf Assign.
  • Wählen Sie nun die Nutzer, Gruppen oder Geräte aus, denen Sie diese Policy zuweisen möchten.
  • Die beiden Apps (Telefon, Kontakte) werden daraufhin auf das Gerät gepusht:

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