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Grundkonfiguration von Cortado Server

Cortado-Server konfigurieren

Grundkonfiguration abschließen

Cortado-Server konfigurieren

Nach der Installation des Cortado-Servers öffnet sich automatisch der Konfiguration­sassistent, mit dem Sie die Grundkonfiguration der Software ausführen. Sie können ihn auch aufrufen unter Start→ Programs→  Configuration Assistant. Die hier vorgenommenen Einstellungen können Sie später jederzeit ändern, indem Sie den Konfigurationsassistenten lokal erneut ausführen, oder die Managementkonsole im Browser eines beliebigen Rechners aufrufen. Dort finden Sie die Einstellungen unter Control Panel→ Global Settings.

Mit der Grundkonfiguration nehmen Sie folgende Einstellungen vor:

Die im Konfigurationsassistenten vorgegebenen Einstellungen können Sie bei einer Standardkonfiguration übernehmen und jeweils mit Next bestätigen.

Lizenzierung (Licensing)

Nachdem Sie das Willkommensfenster mit Next bestätigt haben, öffnet sich ein wei­teres Fenster (siehe Bild). Wählen Sie Demo mode zum Testen der Software (mit maxi­mal fünf Nutzern) für 30 Tage oder Enter license key(s), wenn Sie bereits über Lizenzschlüssel verfügen.

Hinweis! Ausführliche Informationen zum Thema Lizenzierung finden Sie im Handbuch Lizenzierung von Cortado-Produkten.

Lizenzierungsmethode wählen

Haben Sie Enter license key(s) gewählt, dann erscheint das Fenster im Bild links. Dort kopieren Sie Ihre Lizenzschlüssel in das weiße Feld und klicken auf Enter Licenses.

Lizenzschlüssel eingeben: in das weiße Feld kopieren und Enter Licenses kli­cken

Daraufhin ändert sich eines der Ausrufezeichen im roten Kreis in ein Häkchen im grü­nen Kreis (rechts oben im Bild). Fahren Sie mit OK fort.

Hinweis! Nach seiner Eingabe ist ein Lizenzschlüssel ohne Aktivierung 30 Tage gültig. Für die Aktivierung nutzen Sie das Cortado Enterprise Por­tal.

Datenbank (Database)

Sollten Sie die SQL-Datenbank verwenden, die während der Installation auf dem Cortado-Server angelegt wurde, behalten Sie die vorgegebene Einstellung (.\sqlexpress, siehe Bild) bei. Anderenfalls tragen Sie hier den SQL-Server und ggf. die SQL-Instanz ein. Oder suchen sie den SQL-Server mit Klick auf Browse. Außerdem haben Sie die Möglichkeit den Namen der Datenbank zu ändern. Fahren Sie mit Next fort.

SQL-Server und -Instanz

Konfigurationstyp (Configuration Type)

Klicken Sie Next, um fortzufahren.

Einstellung bestätigen

Verbindungseinstellungen (Connections)

In den Verbindungseinstellungen tragen Sie die Adresse des Cortado-Ser­vers ein.

Verbindungseinstellungen

  • Cortado server address: Hier wird der externe Hostname bzw. die externe IP-Adresse (URL) oder der Fully Qualified Domain Name (FQDN) des Cortado-Servers abgefragt. Diese Adresse wird in das SSL-Zertifikat des Cortado-Servers geschrieben und wird vom Browser zum Öffnen der Cortado-Web­seite über https benötigt.
  • Außerdem wird folgender TCP-Port benötigt:
    • Client communication port: Der Standard-Port für verschlüsselte Verbindun­gen, die die Smartphones von außen über https zum Cortado-Server auf­bauen, ist 443
    • Server communication port: Dieser Port (81) wird nur für software-interne Verbindungen genutzt.
      Sollten diese TCP-Ports jedoch von anderen Anwendungen belegt sein, wählen Sie andere, für Sie geeignete.
  • Write the server address to the hosts file: Setzen Sie hier das Häk­chen, falls Sie Cortado Server für ein Proof of Concept installieren möchten. Entfernen Sie das Häkchen für die Installation in einer Produktivumgebung und machen Sie einen entsprechenden Eintrag im DNS.

Hinweis! Beachten Sie, dass die Firewalls Ihres Unternehmens entsprechend für die externen Verbindungen konfiguriert werden müssen. Öffnen Sie die Firewalls für alle eingehenden Verbindungen auf den für Cortado Server benötigten Port 443 (Überblick über benötigte TCP-Ports).

Zertifikate (Certificates)

Diese Zertifikate sorgen für eine verschlüsselte Datenübertragung zwischen dem Cortado-Server und den Cortado-Apps.

Haben Sie eigene/gekaufte Root- und Server-Zertifikate, können Sie diese hier mit Browse auswählen. Werden solche Zertifikat verwendet, müssen sie zuvor in den Zertifikat-Store des Cortado-Servers unter Certificates (Local Computer)→ Trusted Root Certification Authorities→ Certificates (Root-Zertifikat) und Per­sonal→ Certificates (Serverzertifikat) importiert werden. Beachten Sie dabei, dass das Root-Zertifikat inklusive des privaten Schlüssels importiert werden muss (siehe Abschnitt Root- und Server-Zertifikate).

Für ein Proof of Concept kann der Cortado-Server alternativ ein Root- und ein Ser­ver-Zertifikat für Sie generieren. Wählen Sie hierzu Create new self signed root cer­tificate und Create new self signed server certificate (siehe Auswahl im Bild).

Auswahl der Zertifikate oder neue generieren

Das Root-Zertifikat laden sich die Nutzer/innen später im User Self Service Portal auf ihre Endgeräte. Es dient zur Prüfung des Server-Zertifikats auf Vertrauenswürdig­keit. Sobald der Browser des Endgerätes eine https-Seite beim Cortado-Server anfor­dert, sendet dieser das Server-Zertifikat an das Endgerät.

Hinweis! Das hier ggf. generierte Server-Zertifikat enthält die unter External connection settings gewählte Server-Adresse. Stellen Sie sicher, dass diese Adresse einerseits von den Endgeräten aus erreichbar ist und ande­rerseits die Nutzer/innen genau diese Adresse für Verbindungen zum User Self Service Portal und zur Web-App verwenden. Ansonsten können Zertifi­katfehler in den Internet-Browsern der Endgeräte auftreten.

Account- und E-Mail-Einstellungen

In dem sich nun öffnenden Fenster Account and E-mail Settings bereiten Sie die E-Mail-Weiterleitung zwischen Mailserver und Cortado-Server vor. Binden Sie hier Ihren Microsoft Exchange Server ein. Wenn Sie keinen Mailserver einbin­den wollen, Lotus Domino oder Novell GroupWise verwenden, wird ein Connector angelegt, der die Mails an den Cortado-Server weiterleitet.

  • Geben Sie oben einen Account mit lokalen Administrator-Rechten an. Diesen nutzen Dienste und Anwendungen, wenn sie für einen Vorgang diese Rechte benötigen. Wir empfehlen den Service-Account, den Sie für die Instal­lation genutzt haben (CortadoService-Account). Dieser Account benötigt bei der Verwendung von Microsoft Exchange eine Exchange-Mailbox.
  • Tragen Sie weiterhin die Adresse des (Haupt-)Mailservers ein (hier: ex02.ccs­demo.de).
  • Schließlich tippen Sie den Namen der virtuellen E-Mail-Domäne ein: Geben Sie die Adresse des Connectors (für Microsoft Exchange) bzw. den Namen der SMTP-Fremddomäne (Lotus Domino) oder der Route im Novell Groupwise Internet Agent für SMTP ein, welche(n) Sie nach der Grundkonfiguration von Cortado-Server auf dem Mailserver anlegen werden. Sowohl Connector als auch Fremddomäne sind frei wählbar, wir schlagen cortado.local vor.

Einstellungen für die E-Mail-Weiterleitung (Beispiel für Microsoft Exchange Server)

Speichereinstellungen (Storage settings)

Hier können Sie Next klicken, wenn Sie keine Änderungen vornehmen wollen, da diese optional sind.

Andernfalls bestimmen Sie nun den Pfad zum User Storage, dem Stamm­verzeichnis des Cortado-Servers. In diesem Verzeichnis des Cortado-Servers befinden sich die Nutzerverzeichnisse (Standard: c:\User Storage). Darin wiederum befinden sich für jeden Nutzer verschiedene Standardverzeichnisse und die Verknüpfungen zu freigegebenen Ordnern im Unternehmensnetzwerk.
Im User Storage kann jeder Nutzer nur auf seine eigenen Verzeichnisse zugreifen.

Hier können Sie außerdem den Pfad zum Project Storage ändern. In diesem Ordner werden alle Projekte in separaten Unterordnern gespeichert. Projekte können Nutzer erstel­len, wenn Sie Dateien mit anderen Nutzern teilen möchten (siehe Abschnitt Sharing).

 Einstellungen für die Speicherorte

Hinweis! Wenn Sie den Pfad zum User Storage nachträglich ändern (z. B. bei erneutem Aufruf des Configuration Assistants), gehen die bisherigen User-Ver­zeichnisse verloren.

Grundkonfiguration abschließen

Sobald Sie die Nutzerverwaltung mit Next bestätigen, werden Ihnen die gewählten Parameter für die Grundkonfiguration angezeigt.

Übersicht über die Grundkonfiguration (Ausschnitt)

Prüfen Sie Ihre Einstellungen. Wenn alles zu Ihrer Zufriedenheit vorgenommen wurde, fahren Sie mit Next fort. Die Dienste werden nun konfiguriert. Sobald vor jedem Dienst ein grünes Häkchen erscheint, ist die Grundkonfiguration beendet. Im Falle eines Fehlers erscheint ein rotes Kreuz, welches Sie doppelklicken können, um die Fehlerbeschreibung anzuzeigen.

Alle Komponenten erfolgreich konfiguriert

Fahren Sie mit Next fort. Abschließend werden Sie über das weitere Vorgehen infor­miert. Bei aktivierter Checkbox Launch Cortado Management Console after closing, öffnet sich nach dem Schließen des Fensters automatisch die Cortado-Managementkonsole in Ihrem Standard-Browser auf dem Cortado-Server. Sie können die Managementkonsole alternativ im Browser einer beliebigen Workstation öffnen. Bei aktivierter Checkbox Launch Cortado Licenese Manager after closing, öffnet sich nach dem Schließen des Fensters automatisch der Lizenzmana­ger. Sollten Sie bereits über Produktivlizenzen verfügen, können Sie diese hier einge­ben.

Konfiguration beenden

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