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Zugriffsrechte konfigurieren (Settings)

Nutzer- und Gruppenrechte festlegen

Zugriffsrechte bzw. Dateioptionen der mobilen Geräte

Nutzer- und Gruppenrechte festlegen

Um die Zugriffsrechte zu konfigurieren, wählen Sie Control Panel→ Group Templates bzw. Control Panel→ Users.

  • Markieren Sie zunächst das gewünschte Gruppentemplate bzw. einen oder mehrere Nutzer (linker Pfeil im Bild).
  • Wählen Sie anschließend Settings→ Edit im Kontextmenü (rechter Pfeil im Bild).

Allgemeine Einstellungen (General)

Jetzt können Sie für den ausgewählten Nutzer bzw. die ausgewählte Gruppe die standardmäßig gesetzten Einstel­lungen ändern. In der Standardeinstellung sind außer Disallow local password storage, Force offline password und Allow change of domain password alle Häkchen gesetzt. Ein Teil der Einstellungen ist nur sichtbar, wenn lediglich ein einzelner Nutzer ausgewählt wurde (Reiter General).

Standardmäßig gesetzte Nutzereigenschaften

  • Account directory: Sofern nur ein Nutzer ausgewählt wurde, haben Sie unter Account directory die Möglichkeit, den Pfad zum Nutzer­verzeichnis (User Storage) des Nutzers zu ändern. Hierzu geben Sie zuvor ein neues Verzeichnis frei und tragen den Pfad zur Freigabe hier ein.
  • Max. device count: Hier legen Sie fest, wie viele Geräte der Nutzer konfigurieren darf. Pro Nutzer ist die Anzahl auf maximal drei Geräte beschränkt. Loggen sich Nutzer mit mehr als den hier erlaubten Geräten ein, wird ihnen der Zugang zur Cortado-App verweigert.
  • E-mail address: Hier finden Sie die E-Mail-Adresse des Nutzers.
  • Firstname/Last­name: Die Daten werden aus dem AD übernommen und können bei Bedarf hier ergänzt bzw. geändert werden. Bei der Nutzung von Android Enterprise mit Google Accounts müssen Vor- und Zuname (zum Erstellen des Goolgle-Accounts) vorhanden sein.
  • Managed Apple ID: Tragen Sie hier die verwaltete Apple ID des Nutzers ein (siehe Abschnitt

Settings:

  • Account enabled: Mit dem Entfernen des Häkchens verweigern Sie den Nutzern den Zugriff auf die Cortado-App, die Web-App bzw. die Windows-App.
  • Microsoft Exchange: Mit dem Entfernen des Häkchens verweigern Sie Nutzern die Verwendung von Microsoft Exchange, sofern bei der Konfiguration des Exchange-Kontos auf dem mobilen Gerät der Name des Cortado-Servers anstelle des Exchange-Servers als Mailserver angegeben wurde. Dies hat den Vorteil, dass im Falle eines Geräteverlustes das Mail-Konto des Nutzers vom mobilen Gerät gelöscht werden kann.
  • Report GPS data: Diese Option steht nicht mehr zur Verfügung. Nutzen Sie stattdessen die Option Enable Lost Mode unter Devices.

Password:

  • Allow/Disallow local password storage: Je nachdem, ob Sie Allow oder Disallow wählen müssen sich die Nutzer bei jedem Öffnen der App neu anmelden oder eben nicht.
  • Force offline password (password storage disallowed): Nutzer dürfen das Passwort für die Cortado-App nicht speichern. Außerdem müssen sie – auch wenn sie sich im Offline-Modus befinden – das Passwort eingeben, um auf das lokale Laufwerk der Cortado-App zugreifen zu können.
  •  Allow change of domain password: Hier dürfen die Nutzer ihr Domänenpass­wort ändern. Wenn Sie diese Option deaktivieren, steht Sie den Nutzer im User Self Service Portal nicht zur Verfügung.

Firmenpasswort ändern erlaubt (links), nicht erlaubt (rechts) Beispiel für Android

Zugriffsrechte bzw. Dateioptionen der mobilen Geräte

Trusted Devices

Hier können Sie Einstellungen der Cortado-App ändern. Folgende Optionen können Sie Ihren Nutzern für die Bearbeitung von Dateien (die auf den für sie zugänglichen Firmenlaufwerken liegen) zur Verfügung stellen:

Ein Tusted Device ist ein Gerät, das dem Cortado-Server bekannt ist, d. h. ein Gerät mit nativer Cortado-App.

Hier können Sie einstellen, welche Optionen den Nutzern der Cortado-App zur Ver­fügung gestellt werden. Stellen Sie sicher, dass hierfür unter Global Settings der Zugriff für die entsprechenden Gerätegruppen aktiviert ist.

Die nachfolgenden Einstellungen können Sie für die Trusted Devices vornehmen:

Hinweis! Möchten Sie Ihren Nutzern überhaupt keinen Zugriff auf die Firmen­laufwerke und die damit verbundenen Dateioptionen gewähren, deaktivieren Sie die Checkbox Display Home Drive.

  • Share files as e-mail attachment: Erlaubt das Teilen von Dateien via E-Mail.

Datei via E-Mail versenden iOS (links) und Android (rechts)

  • Public links: Erlaubt dem Nutzer einen Link zu der Datei zu erstellen und die­sen dann mit internen und externen Nutzern zu teilen. Cortado Server legt automatisch eine Kopie der Datei auf dem Proxy-Server in der DMZ an. Das Unternehmensnetzwerk mit der Originaldatei bleibt von außen unerreichbar. Der Nutzer kann festlegen, wie lange der Link gültig ist (Maximum 30 Tage).

Link zu einer Datei erstellen (Web-App)

  • Projects: Hier erlauben Sie ihren Nutzern, Projekte zu erstellen. Dadurch ist es möglich Dateien mit internen und externen Nutzern in virtuellen Datenräumen zu teilen (On-Premises File Sharing). Die Sharing-Technologie ermöglicht den einfachen, sicheren und datenschonenden Dateiaustausch – auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Wird ein Empfänger außerhalb des Unternehmens adressiert, legt der Cortado-Server automatisch eine Kopie der Datei auf dem Proxy-Server in der DMZ an. Das Unternehmensnetzwerk mit der Originaldatei bleibt von außen unerreichbar. Mit External projects erlauben Sie den Nutzern, Dateien mit externen Personen zu teilen. Weitere Einstellungen zum Aktivieren von Sharing nehmen Sie unter Global Settings→ Sharing vor.

Projekte erstellen, um Dateien zu teilen iOS (links) und Android (rechts)

Hinweis! Damit Dateien mit Empfängern außerhalb des Unternehmens geteilt werden können, ist für jeden externen Benutzer eine spezielle Lizenz erforderlich.

  • Delete files: Erlaubt das Löschen von Dateien auf dem Firmenserver (siehe Bild).
  • Upload files: Erlaubt das Hochladen von Dateien vom mobilen Gerät auf den Cortado-Server. Wenn Sie diese Option unterbinden kön­nen außerdem keine E-Mails und E-Mail-Anhänge auf dem Firmenserver gespeichert werden. Des weiteren können die Nutzer keine lokal auf dem mobi­len Gerät abgelegten Dateien drucken oder faxen, da die Dateien dafür vorher zum Server hochgeladen werden müssen.
  • Download files: Erlaubt das Herunterladen von Dateien vom Cortado-Server. Ist die Option Force download as PDF aktiviert, werden heruntergeladene Datein nur im PDF-Format angezeigt. Dateien wie .txt oder .zip werden nicht heruntergeladen.
  • Preview: Erlaubt, eine Vorschau einer Datei zu erstellen (siehe Bild).
  • Force Authentic Preview for iOS: Sollte es aufgrund der Dateigröße Probleme bei der Darstellung der Vorschau von PDF- und PPT-Dateien geben, kann hier für die Nutzer die Authentische Vorschau (Authentic Preview) voreingestellt werden. Die Nutzer müssen die Authentische Vorschau dann nicht mehr indi­viduell auf ihren iOS-Geräten aktivieren. Diese Voreinstellung kann von den Nut­zern nicht mehr geändert werden. Bei der Authentischen Vorschau wird anstelle der nativen Vorschau, ein Bild der Datei erzeugt. Dadurch wird zum einen Datenvolumen gespart. Zum anderen kann nichts mehr aus der Datei herauskopiert werden.

Force Authentic Preview in der Konsole links deaktiviert und rechts aktiviert

  • Export files: Erlaubt, Dateien ins ZIP- oder ins PDF-Format zu exportieren (siehe Bild).

verschiedene Datei-Optionen (iOS links, Android rechts)

  • Fax: Mit dem Entfernen des Häkchens verweigern Sie den Nutzern, Dateien via Fax zu versenden. Die Fax-Option steht nur für iOS-Geräte zur Verfügung.
  • Printing: Mit dem Entfernen des Häkchens verweigern Sie den Nutzern, das Drucken.
    • Network printing: Mit dem entfernen des Häkchens verweigern Sie den Nutzern den Zugriff auf die Netzwerkdrucker (siehe Abschnitt Drucken zu Netzwerkdruckern).
    • Native Android printing: Mit dem entfernen des Häkchens verweigern Sie den Nutzern den Zugriff auf die Netzwerkdrucker in allen Android-Apps, die über eine Druckoption verfügen (siehe Abschnitt Natives Android-Drucken).
    • Native iOS printing: Mit dem entfernen des Häkchens verweigern Sie den Nutzern den Zugriff auf die Netzwerkdrucker in allen iOS-Apps, die über eine Druckoption verfügen (siehe Abschnitt Natives iOS-Drucken).
    • Wi-Fi printing: Mit dem Entfernen des Häkchens verweigern Sie den Nut­zern, Drucker im WLAN zu suchen (siehe Abschnitt Drucken zu WLAN-Druckern).

Datei drucken (links iOS, rechts Android)

  • Enterprise search (nur für iOS): Mit dieser Option suchen Nutzer Dateien, die im Unterneh­mensnetzwerk freigegeben wurden. Mit dem Entfernen dieses Häkchens ver­weigern Sie den Nutzern das Suchen im Unternehmenslaufwerk.
  • Secure Net browser/Cortado sync: Diese Optionen stehen nicht mehr zur Verfügung.

Untrusted Devices

Hier können Sie einstellen, welche Zugriffsmöglichkeiten Ihre Nutzer über einen Web­browser (Web-App von Cortado) von einem PC/Mac haben dürfen. Stellen Sie hierfür sicher, dass unter Global Settings die Web-App aktiviert ist.

Für die Untrusted Devices können Sie alle Einstellungen wie für die Trusted Devices vornehmen, mit Ausnahme von den Funktionen, die für die Web-App nicht zur Ver­fügung stehen:

  • Fax
  • Native Android printing
  • Native iOS printing
  • Wi-Fi printing

Die Optionen SecureNet browser und Cortado Sync steht zurzeit nicht zur Verfügung.

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